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Router flashen

Hier findest du eine kurze Videoanleitung zum Flashen eines Routers.


1. Unterstützten Router besorgen

Die im folgenden aufgeführten Geräte werden bereits mit gutem Erfolg eingesetzt. Wenn keine abnehmbare Antenne benötigt wird, z.B. um eine bessere Ausleuchtung des Aussenbereichs zu erreichen, kann die Auswahl bedenkenlos auch auf Basis der Verfügbarkeit erfolgen.

Unterstützte Router

Leistungsfähige Hardware

eignet sich für größere Installationen

  • Netgear EX6150v2, neu 50-60€
  • AVM FRITZ!Box 404, neu ca. 75€
  • Ubiquiti Unifi AC Mesh, neu ca. 90€
  • Ubiquiti Unifi AC Lite, neu ca. 80€
  • Gl.iNet GL-B1300, neu ca. 90€

Günstige Einstiegsgeräte

sind ideal, wenn du nicht viel Geld ausgeben willst und dafür bereit bist, auch gebrauchte Geräte zu kaufen.

  • Netgear R6120, neu ca. 40€
  • AVM FRITZ!WLAN Repeater 450E, gebraucht ca. 30-40€, neu ca. 60€
  • AVM FRITZ!WLAN Repeater 300E, nur noch gebraucht, unter 20€
  • TP-Link TL-WR1043ND v2/v3/v4/v5, nur noch gebruacht, unter 20€

2. Optional: Koordinaten besorgen

  • Soll der Freifunk-Knoten später in der Karte angezeigt werden, sollten vorab die Koordinaten kopiert werden: Standort in der Karte von Freifunk Stuttgart raussuchen und hinzoomen. Dann den schwarzen Button mit dem weißen x am linken Rand anklicken & auf die Wunschposition klicken. Koordinaten kopieren (Mit der Version unter map.freifunk-stuttgart.de werden die Koordinaten mit einem Rechtsklick auf die Karte angezeigt).

3. Firmware herunterladen

  • Mit Hilfe des Firmware-Downloaders die passende Firmware für den Router finden. Es ist wichtig, dass man genau die Hardware-Version auswählt, die man auch besitzt.
  • Ist auf dem Router noch die Original-Firmware installiert, bitte „Erstinstallation“ (Factory-Image) wählen. Wird die Stuttgart-Firmware nur aktualisiert (oder es ist bereits ein openWRT installiert, z.B. bei glinet-Routern), bitte „Upgrade“ (Sysupgrade-Image) wählen.
  • Unter dem Punkt „Update-Kanal“ ist „stable“ zu wählen. Die weiteren Optionen unter sind nur für Entwickler/Tester gedacht und können zu ungewünschtem Verhalten des Routers führen.

4. Mit PC verbinden

  • PC mit LAN-Anschluss des Routers verbinden und auf der Weboberfläche einloggen.
  • Die IP-Konfiguration richtet sich nach der aktuell installierten Firmware.
  • Fabrikneue TP-Link-Router sollten bspw. über 192.168.0.1 (Benutzername admin, Passwort admin) konfiguriert werden können.

5. Firmware flashen

  • Hierzu die Updatefunktion der Original-Routerfirmware nutzen, indem die zuvor herunter geladene Freifunkfirmware-Datei für dieses Modell ausgewählt wird. Meist ist diese Funktion im „Experten“- oder „Erweiterten“ Menü oder unter „System“ zu finden.
  • Der Router startet innerhalb weniger Minuten neu. Erkennbar daran, dass (bei TP-Link alle) LEDs einmal kurz aufblinken.
  • Es erfolgt keine automatische Weiterleitung auf den Einrichtungsassistenten - dieser muss nach dem Neustart (im nächsten Schritt) manuell aufgerufen werden.

6. Nach dem Neustart

  • Nach dem Neustart wird der Router unter 192.168.1.1 erreichbar sein.
  • Die IP-Konfiguration des PCs sollte automatisch per DHCP angepasst werden.
  • Falls das nicht der Fall ist, könnte es helfen, kurz das LAN-Kabel zu ziehen oder (unter Windows) im „Netzwerk- und Freigabecenter“2) unter „Adaptereinstellungen“ die Netzwerkkarte zu deaktivieren und nach ein paar Sekunden wieder zu aktivieren.
  • Notfalls muss die IP-Adresse manuell auf eine Adresse im Bereich 192.168.1.0/24 (z.B. 192.168.1.100 mit Netzwerkmaske 255.255.255.0) eingestellt werden.

7. Router konfigurieren

  • Nun Knotenname, Koordinaten und wenn gewünscht eine Bandbreitenbegrenzung, sowie PLZ & Kontakt (vorzugsweise E-Mail) eintragen.
  • Die Internetverbindung (Mesh-VPN) aktivieren, wenn der Knoten direkt ans Internet angeschlossen werden soll:
  • Wenn alles passt, „Speichern & Neustarten“ anklicken.
  • Gerät startet nun neu.

8. Konfiguration abschliessen

  • WAN-Port des Geräts mit einem LAN-Port deines Heimrouter verbinden.
  • nach wenigen Minuten sollte sich der Knoten automatisch verbinden. Bei Problemen den VPN-Key an die angegebene E-Mailadresse senden (einfach Mailto-Link verwenden, dann ist die Mail schon mit den richtigen Daten eingetragen):

Bei Problemen am besten an die Mailingliste wenden oder zum nächsten Treffen kommen - dort lohnt es sich auch ohne Probleme vorbeizuschauen ;-)

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  • Zuletzt geändert: vor 3 Monaten
  • von nrb